St. Georg Klosterkirche Lippoldsberg

 

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Klosterkirche Lippoldsberg

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Klosterkirche Lippoldsberg  

Klosterkirche Lippoldsberg

Die Kirche hat uralte Wurzeln und verkörpert immer ein Stück Heimat, ist doch der Kirchturm für Gemeindeglieder ein Symbol der Vertrautheit. Und an den entscheidenden Punkten ihres Lebens (wenn Menschen geboren werden, erwachsen werden, heiraten oder sterben) kommen sie ganz selbstverständlich in die alte Klosterkirche zurück. Sie ist tatsächlich die Keimzelle des Dorfes.

Dieses Stück Heimat zu erhalten - und Menschen, Familien, aber auch Vereine an den Höhepunkten ihres Lebens zu begleiten, sehen wir als eine wichtige Aufgabe der Kirchengemeinde an.

Das Christentum hat die westliche Kultur wesentlich geprägt und bestimmt noch immer unsere Grundwerte (die 10 Gebote als Lebensregeln, die Bedeutung der Liebe, Hilfe für Notleidende, Umkehr und Vergebung statt Rache ...). Auf ihre manchmal verschlüsselte Weise bieten die Geschichten der Bibel Orientierungshilfen für den Einzelnen und für das Zusammenleben der Gemeinschaft. Den guten Geist Jesu in einer zunehmend "kälter" werdenden Welt unter uns lebendig zu halten, ist das Ziel unserer Gottesdienste. In Lippoldsberg sind wir auf dem Weg, das gottesdienstliche Leben so zu entfalten, dass der ganze Reichtum der religiösen Traditionen als Lebenshilfe nutzbar wird.

Wir verstehen die Kirche als ein Schatzhaus der Weisheit des Lebendigen. In ihr ist Raum für alles, was dem Leben dient. Die Aufgeschlossenheit für Neues gehört zu den Kennzeichen der ev. Kirchengemeinde Lippoldsberg.

  • Durch die Arbeit unserer Kantorin Elisabeth Artelt hat die Musik in unserer Kirche (mit Kantorei, Posaunenchor und ihrem Konzertprogramm) ein sehr hohes Niveau. Hinzu kommen der Kinder- und Jugendchor und ein Singkreis. Das Repertoir reicht von der klassischen Kirchenmusik über Gospel, Jazz bis hin zu Klangexperimenten.
  • Neben diesen Arbeitsbereichen bietet die Kirchengemeinde in Zusammenarbeit mit einem Förderverein ausgeprägte Kulturarbeit (Kunstausstellungen, Autorenlesungen, Theater, Kinoveranstaltungen und das jährliche Irish Folkfestival an.
Klosterkirche Lippoldsberg  
Kirchenschiff

Mit der romanischen Basilika St. Georg und Maria ist unserer Kirchengemeinde ein Erbe anvertraut, dessen Bedeutung über die Grenzen des Dorfes hinausgeht. Wir bemühen uns, die Klosterkirche nicht nur zu erhalten, sondern sie auch als meditativen "Raum der Stille" für Besucher einladend offen zu halten. Das ist nur Dank der stetigen und sorgfältigen Pflege vieler Helfer möglich. Auf verschiedenen Wegen versuchen wir, die Besucher in den Geist einzuführen, aus dem heraus dieses Gotteshaus einst gebaut wurde (Gruppenführungen unter geistlichen, bauhistorischen oder denkmalpflegerischen Aspekten, Hörführer für Einzeltouristen, Projekt-Angebote für Schulklassen).

Ein Lebensbereich, der in keiner Kirchengemeinde vernachlässigt werden darf, ist der der diakonisch-seelsorglichen Hilfe.

  • Die Gemeinde Lippoldsberg engagiert sich in der Jugendarbeit durch eine Teilfinanzierung der Stelle des Jugendarbeiters im Gesamtverband der Kirchen an der Oberweser, aber auch durch eigene Angebote: Konfirmandenunterricht und Jugendfreizeiten.
  • Angebote für ältere Menschen sind v.a. der von Wiebke Pape geleitete Frauenkreis, das jährliche Nachbarschaftstreffen des Kirchenbezirks, aber z.B. auch die Ständchen des Posaunenchores bei Senioren-Geburtstagen und Goldenen Hochzeiten.
  • Ein Geburtsvorbereitungskurs trifft sich in den Räumen der Kirchengemeinde.
  • Organisatorische Mitverantwortung nimmt die Kirchengemeinde wahr im Vorstand der Häuslichen Krankenpflege und bei der Friedhofsverwaltung.
  • Das "Klinik und Reha-Zentrum Lippoldsberg" und das Altenhilfezentrum, sind Einrichtungen des Diakonischen Werks der evangelischen Kirche, in denen das alte karitative Engagement der Klosterzeit weiterlebt.
  • Es besteht die Möglichkeit seelsorgerlicher Einzelbegleitung im Krisenfall durch den Pfarrer. Vor allem aber gibt es jenseits aller institutionellen Hilfsangebote eine Menge christlich-humanitär motivierter Nachbarschaftshilfe unter den Gemeindegliedern, die in der Regel stillschweigend geschieht, ohne dass man sie ermessen könnte.

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