Buch des Lebens
Christine Rölke

Christine Rölke arbeitet am Buch des Lebens
Mir bedeutet die Klosterkirche viel, weil sie aus den unterschiedlichsten Gründen ein Anziehungspunkt für viele Menschen ist. Mich zieht sie an, weil sie in der Gemeinde ein Ort des Lebens ist. Dazu tragen nicht zuletzt die Menschen bei, die Ihre Zeit und ihre unterschiedlichen Begabungen in die Kirchenarbeit investieren. Mir macht es Spaß, ein Teil dieser Menschen zu sein.

Arbeitsfeld Buch des Lebens:
Als Pfr. Martin Wörner, der seit 1943 Pfarrer in Lippoldsberg war, aus dem Krieg nach Hause kam, fand er etliche Fotos von Gefallenen und Gedenkaufrufe an den Säulen. Er erkannte das Bedürfnis der Angehörigen, die keinen Ort für ihre Trauer hatten, sammelte aber die Zettel ein und ließ die Namen der Gefallenen in einem Buch zusammenfassen.
Der Kirchenvorstand hat beschlossen, das alte Buch fortzuschreiben. Das Gefallenenbuch verbleibt in der Kapelle, wurde aber fortgesetzt mit einem "Buch des Lebens", in dem alle Menschen verzeichnet sind, die seit 1945 in unserer Gemeinde gestorben sind.

Christine Rölke arbeitet am Buch des Lebens
Kirchenvorsteherin Frau Christine Rölke hat dazu die Namen und Lebensdaten aus den Kirchenbüchern erfasst und das Buch des Lebens, das in der Gebetskapelle ausliegt, weiter geschrieben.

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