St. Georg Klosterkirche Lippoldsberg

 

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Konzertbetreuung

Andreas Wittmeier
 

Andreas Wittmeier - Notenständer fachmännisch zusammenlegen ist eine der vielen nötigen Arbeiten in der Konzertorganisation
Bei jedem Konzert wird etwas anderes benötigt:
Podest, Scheinwerfer oder Notenständer
- gut, wenn man alles in Reichweite hat

"Schon 'pur' ist dieser Kirchenraum etwas Besonderes, die Schlichtheit und Ruhe tun dem Auge und der Seele gut. Erklingt hier Musik, ist es ein Erlebnis. Als Mitglied der Kantorei hier zu singen ist ein Genuss!"

Arbeitsfeld Konzertbetreuung:

Wenn bei einem Konzert der erste Ton erklingt, ist die meiste Arbeit erledigt. Dann kann ich mich zurücklehnen und die Musik genießen.

Die Stunden davor sind angefüllt mit den verschiedensten Aktivitäten. Oft müssen wir Podeste aufbauen und auch die Beleuchtung muss stimmen, mal von oben, damit die Orchesterleute ihre Noten auch fehlerfrei entziffern können, mal von vorn und ein wenig farbig für die "Atmosphäre".

Soll ein Konzert aufgezeichnet werden, müssen Mikrophone installiert werden. Diese werden möglichst aufgehängt, um die freie Sicht nicht zu behindern.

Wichtig ist auch die Betreuung der Musiker. Irgend etwas fehlt immer, ob nun Klebeband oder eine Sicherheitsnadel, und jeder Sänger freut sich über ein Glas Wasser für das Konzert. Wir haben auch schon mal für einen Chor gekocht, oder wegen zerknitterter Garderobe flott ein Bügeleisen samt -brett organisiert.

Wenn die Musiker anreisen, liegt eine Menge Organisation schon hinter uns. Dutzende von Telefonaten und E-Mails dauert es, bis die Planung für ein Konzertjahr steht. Dabei liegt der Hauptteil der Arbeit bei Pfarrer bzw. Kantor - unterstützt durch ein Team von interessierten Mitarbeitern.

Ach ja, Werbung muss natürlich auch gemacht werden. Viele fleissige Helfer hängen Plakate auf und unser Jahresprogramm wird an verschiedenen Stellen (Banken, Stadt- und Gemeindeverwaltungen u.ä.) ausgelegt.

Wenn dann das Konzert gut besucht ist und es den Leuten gut gefallen hat, könnte man sich ja zufrieden zurückziehen, aber ...

... da stehen noch die Podeste und Scheinwerfer in der Kirche und die müssen am selben Abend abgebaut werden, denn der Raum soll ja am nächsten Morgen wieder in seiner klaren Schlichtheit strahlen. Dazu kommt meistens auch der Küster, ganz gleich, wie spät es geworden ist.

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